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Über die Herstellung des Rotweins
Rotwein wird aus
roten oder blauen Weintrauben hergestellt.
Neben der Art der verwendeten
Trauben unterscheidet sich der Rotwein von Weißwein
auch im
Herstellungsprozess. Rotwein entsteht in ungefähr 2 bis 30 Tagen
durch
Vergärung des Traubensaftes auf der Maische, wodurch sich die in den
Schalen
enthaltenen Farbstoffe (Anthocyane) im Alkohol lösen.
Es gibt eine ganze Reihe national bestimmter Rebsorten, aus denen
in vielen
Weinanbaugebieten weltweit erstklassige Rotweine hergestellt werden können
... zur Weinselektion im
Shop
Geschichte des Rotweins
Rotwein ist
schon aus der Antike bekannt. Als ältester Hinweis für die
Herstellung von Wein gilt eine 8000 Jahre alte Pressanlage in der Nähe von
Damaskus. Weitere Anzeichen stammen aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. aus dem Iran
und Mesopotamien.
Auch im Christentum hatte der Rotwein schon früh
eine besondere Bedeutung.
Rotwein und die Gesundheit
1979
wurde zum ersten Mal in der Zeitschrift "Lancet" das Phänomen "french
paradox" beschrieben:
Danach haben Menschen in Süd- und
Südwestfrankreich seltener Herzinfarkte als Menschen in anderen
Industrienationen, obwohl sie sich fettreicher und üppiger
ernähren.
1992 wurde zum ersten Male der Zusammenhang
zwischen mäßigem Rotweingenuss und lebensverlängernde
Wirkung hergestellt. Diese Wirkung wird den Polyphenolen (hierzu
gehören die Phenolsäuren und die Flavonoide) zugeschrieben, die vor
allem in der Haut und in den Kernen der Trauben beheimatet sind.
Sie wirken
einer Verengung der Blutgefäße, durch Hemmung der Rate der
Endothelinproduktion, entgegen und werden vor allem beim Rotwein frei, da sie
nur hier bis zum Schluss mitfermentiert werden.
Die Traubensorte ist
wichtig, aber genauso die Verarbeitung der Weine. Die Gärzeiten,
insbesondere bei den Weinen, die eine herzschützende Funktion besitzen,
betragen z.B. bis zu 3 Wochen.
Der Trinkgenuss sollte mäßig
sein:
für Männer sind das ca. 20-24g Alkohol, das entspricht etwa
2 Gläser Rotwein, für Frauen gilt die Hälfte.
Höhere
Mengen bedingen die allgemeinen Gefahren des Alkohols.
Weinfreunde
dürfen also grundsätzlich davon ausgehen einem gesunden Hobby
nachzugehen - auch wenn die Motive nicht in erster Linie gesundheitlicher Art
sind sondern: Genuss.
Aber wie schon Paracelsus (1493 - 1541), sagte:
Die Menge macht´s, denn " Abstinenz ist riskant
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